In den folgenden Abbildungen ist das Verfahren visualisiert, nach dem zwei aufeinander zulaufende Personen (Agenten) sich gegenseitig wahrnehmen und durch ein Ausweichmanöver eine Kollision vermeiden. Die Person A1 hat das Ziel Z1, wohingegen die Person A2 das Ziel Z2 hat. Die blaue bzw. grüne Linie markiert den bereits zurückgelegten Weg von Person A1 bzw. Person A2. Die grauen Scheren stellen den Kollisionskegel dar. Wenn der Geschwindigkeitsvektor eines Agenten in den Kollisionskegel eines anderen Agenten zeigt, besteht Kollisionsgefahr (vgl. Abbildung 1).
Erst wenn die Personen sich bedenklich nahe kommen, wird mit dem Ausweichmanöver begonnen. Dies wird durch den roten sogenannten Kollisionskegel angedeutet (vgl. Abbildung 2). Ein Ausweichmanöver bedeutet, dass der Geschwindigkeitsvektor eines Agenten so angepasst wird, dass eine Kollision vermieden werden kann.
In diesem Beispiel weicht Agent A2 nach links aus. Agent A1 schließt sich dem an und weicht zeitgleich ebenfalls nach links aus (vgl. Abbildung 3).
Schließlich ist die Gefahr einer Kollision ist vorüber, weil beide Agenten ihre Geh-Richtung angepasst haben. Die aktuellen Geschindigkeitsvektoren deuten auf keine Kollision mehr hin.
Dies ist eine einfache und kurze Beschreibung für das Verfahren, das in der Software Velocity Agents Simulation implementiert ist. Jeder Agent hat seine eigenen individuellen Eigenschaften und verfolgt demenstsprechend auch eine eigene Strategie.



